Dokumentationen

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Hier findet ihr Dokumentationen über Routen in Pilatusgebiet und im Gran Sasso Abruzzen IT.

 

Die erste Dokumentation ist zu alternativen Routen im Pilatusgebiet, meinem «Hausberg». Hier vorab noch ein kleiner geschichtlicher Exkurs…

Mons fractus – Pilatus

Etymologie und Sagen

Im Mittelalter hiess das Pilatusmassiv Mons fractus («gebrochener Berg»), Frakmont oder Fräkmünd. Der älteste Bezug stammt von etwa 1100 unter dem Namen fractus mons. Zwei Alpen auf beiden Seiten des Massivs tragen heute noch den Namen Fräkmüntegg und Fräkmünt. Das Pilatusmassiv wurde aber schon vielleicht ab 1433 auch Mons pileatus, d.h. «der mit Felspfeilern durchsetzte Berg» (von lat. mons ‹Berg› und lat. pila ‹Pfeiler/Strebe›), Pylatus (1480), Mons Pilati (1555), Pilatusberg genannt. Eine weitere sprachwissenschaftliche Deutung ist die Ableitung von pilleus (lat. für «Filzkappe»). Pilleatus wäre dann «der mit einer Kappe Versehene», womit auf die häufigen Wolken an der Bergspitze Bezug genommen würde.

Erst später wurde wohl der schon bestehende Name Pilatus mit dem Präfekten Roms in Jerusalem, Pontius Pilatus, in Verbindung gebracht. Es entwickelte sich die Sage, dass Pontius Pilatus in dem inzwischen verlandeten Bergsee «Pilatussee» bei der Oberalp seine letzte Ruhestätte fand. Überall, wo man seine Leiche zuvor bestatten wollte, traten heftige Stürme auf. Deshalb wurde ein hoher Berg wie der Frakmont ausgewählt, auf dem ohnehin fortwährend Unwetter toben. An jedem Karfreitag soll der römische Statthalter von Judäa aus seinem nassen Grab steigen und in vollem Ornat zu Gericht sitzen. Bis ins 16. Jahrhundert hatte der Stadtrat von Luzern das Besteigen des Berges unter Androhung von Strafen verboten. Pilatus sollte im Bergsee nicht gestört – und keine Unwetter heraufbeschworen – werden. Wenn es jemand wagte, etwa durch den Wurf eines Steines in das stille Wässerchen, den Pilatusgeist zu erzürnen, habe es furchtbare Unwetterschläge mit schweren Verwüstungen bis nach Kriens hinunter abgesetzt.

Diese Sage war schon im christlichen Altertum bekannt und im Mittelalter allgemein verbreitet. Ihre Popularität trug viel dazu bei, dass der herkömmliche Name «Fräkmünt» im 15. Jahrhundert allmählich verdrängt und durch den Namen «Pilatus» ersetzt wurde. Erstmals wurde der Pilatus 1475 verurkundet.

 

Alternative Routen im Pilatusgebiet

Zur Dokumentation der Alternativrouten
auf und um den Pilatus.

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Routen im Gran Sasso - Abruzzen - IT

Eine Dokumentation von Routen im
Gran Sasso, Abruzzen, Italien

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