Von Bristen (UR) nach Faido (TI)

Übersichtskarte der Tour

1. Etappe   -   Von Bristen auf den Rossbodenstock und zur Etzlihütte (SAC)   (T4)

4. September 2016

Routenbeschrieb

Mit Zug und Postauto nach Bristen UR. Start in Bristen, 832 müM, um 08:00 Uhr. Aufstieg ins Etzlital nach Porthüsler und zum Vorder Etzliboden, 09:00 Uhr, 15 min. Pause. Aufstieg durch den Wald Richtung Laucherlückli, oberhalb Laucher, ca. 2100, 11:00 Uhr. Nun ca. höhengleich über Chlüser, Distelblätz nach Süden, vor dem Schafstock, 11:45 Uhr, Mittagspause bis 12:40 Uhr. Weiter über Stockplatten, Stein bis unterhalb des Steingrätli, 14:00 Uhr. Aufstieg auf das Steingrätli, 14:30 Uhr und weiter zum Rossbodenstock, 2461 müM, 14:50 Uhr. Hier nochmals Pause bis 15:20 Uhr. Abstieg zur Etzlihütte SAC, 2052 müM, 16:00 Uhr.

Erste Tagesetappe als Hüttenzustieg. 6,5 h Marschzeit ohne Pausen.

Route     -     Profil

Fotogallery - 1. Etappe

Übernachtung   -   Etzlihütte SAC   (2052 m.ü.M.)

Eigentum der SAC-Sektion Thurgau
Koordinaten: 698'000 / 174'910
75 Schlafplätze im Massenlager
6 Räume zu 12 bis 24 Schlafplätzen

Anmeldung + Auskunft:
Doris und René Bättig-von Känel
Hütte: 041 820 22 88  oder  077 465 88 20

Email     -     Website

   

2. Etappe   -   Etzlihütte (SAC) über Mittelplatten nach Sedrun   (T3)

5. September 2016

Routenbeschrieb

Wegen starkem Regen und Nebel musste ich die Tour ändern. Die Route über den Grat auf den Chrüzlistock und die Querung zum Caschle war bei diesem Wetter nicht angesagt. Ich bin deshalb den Morgen noch in der Hütte geblieben und hoffte auf besseres Wetter, das war aber nichts. Deshalb Start von der Etzlihütte, 2052 müM, 11:30 Uhr. Aufstieg bei starken Regen und kühlen Temperaturen auf dem Wanderweg nach Mittelplatten, 2487 müM, 12:50 Uhr. Ohne Pause machte ich mich gleich auf den Abstieg. Bei Inslettas, 13:55 Uhr und weiter nach Mila, 14:15 Uhr. Hier klarte das Wetter ein bisschen auf, nur noch schwacher Regen aber trotzdem schon tropf­nass weiter nach Sedrun Dorf, 1441 müM, 15:00 Uhr.

Eigentlich nette Passüberquerung aber nicht bei diesem Wetter.
3,5 h Marschzeit ohne Pausen.

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Fotogallery - 2. Etappe

Übernachtung   -   Sedrun  -   B&B Fam. Estermann   (1441 m.ü.M.)

Den Typ des B&B der Fam. Estermann hatte ich von:
Disentis Sedrun Tourismus
Via Alpsu 64a
7188 Sedrun
Tel: 081 920 40 30
Mail: info@disentis-sedrun.ch
Web: www.disentis-sedrun.ch

Fam. Estermann:
Telefon: 081 949 12 94
Übernachtung und Frühstück ca. 40.-

   

3. Etappe   -   Sedrun über den Pass Nalps zur Capanna Cadlimo (CAS)   (T4+)

6. September 2016

Routenbeschrieb

Heute wieder schönes Wetter nur noch teilweise etwas verhangen. Start in Sedrun, 1441 müM, 07:50 Uhr. Einstieg ins Val Nalps über Surrein nach Pardatsch da Vaecas, 08:45 Uhr und weiter zur Staumauer und der Seilbahn bei Cuolm Nalps, 10:00 Uhr. Hier mal eine Pause bis 10:30 Uhr. Dem Ostufer des Sees entlang bis zum Ende des Lai da Nalps, Pt 1979, 11:00 Uhr. Nun dem Wanderweg folgend bis Fecler digl Uffiern, Pt 2293, 12:15 Uhr. Bei einer Stallruine Mittagspause bis 12:45 Uhr. Nun folgt der Aufstieg durch die Moränenlandschaft bis in den Talkessel das Val Nalps, 14:05 Uhr und dann teilweise kraxelnd auf der Westseite in die Scharte des Pass Nalps, 2760 müM, 14:30 Uhr. Hier geht ein stürmischer Nordwind und deshalb steige ich etwas auf der Südseite ab und mache dann Pause bis 14:50 Uhr. Nun westwärts leicht absteigend immer den Steinmännern folgend über Senda del Blas, Senda del Tanelin zur Capanna Cadlimo CAS, 2570 müM, 16:20 Uhr.

Schöne Wanderung ins Val Napls mit Kraxelei auf den Pass und herrlicher Höhenwanderung auf der Tessiner Seite.
7,0 h Marschzeit ohne Pausen.

   

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Fotogallery - 3. Etappe

Übernachtung   -  Capanna Cadlimo (CAS)   (2570 m.ü.M.)

Eigentümer SAC Uto, 8000 Zürich
Koordinaten: 696'330 / 158'590
Schlafplätze: 85
Winterraum: 15, Selbstversorgung

Hüttenwart:
Tschümperlin Heinz
Syti, 6432 Rickenbach SZ

Anmeldung + Auskunft:
Telefon Hütte:   041 810 10 85  oder  079 333 23 02

Email      -     Website

   

4. Etappe   -   Capanna Cadlimo (CAS) auf den Punta Negra, Gratwanderung
                       zum Pizzo Stabbiello, Camoghe und nach Piora   (T5 / I)

7. September 2016

Routenbeschrieb

Start bei herrlichem Wetter in der Capanna Cadlimo CAS, 2570 müM, 08:30 Uhr. Abstieg über die Btta di Cadlimo und Aufstieg auf die Punta Negra, 2714 müM, 09:10 Uhr. Nach 15 min. Pause über den Grat zu den Poncioni Negri Pt 2688, 09:35 Uhr, Pt 2668, 09:50 Uhr, Pt 2606, 10:05 Uhr, Pt 2532, 10:30 Uhr. Hier nochmals 15 min. Pause. Weiter über den Grat absteigen und auf den Pizzo Stabbiello, 2442 müM, 11:15 Uhr. Nun zur Bassa della Fontana abgestiegen, 11:45 Uhr und weiter auf den Pizzo Tom, 12:00 Uhr. Hier Mittagspause bis 12:35 Uhr. Abstieg zur Bassa della Fontana del Bo und wieder zum Camoghue, 2357 müM, aufgestiegen, 12:55 Uhr. Wieder runter zum Passo del Camoghue, 13:25 Uhr, zum Pian Alto aufgestiegen, 13:35 Uhr und wieder zur Btta di Föisc hinunter, 13:55 Uhr. Anschliessend nochmals rauf zum Rifugio Fiösc, 2208 müM, 14:10 Uhr. Hier nochmals eine Pause bis 14:20 Uhr. dann wieder hinunter zur Btta di Föisc und auf dem Wanderweg zur Staumauer des Lago Ritom nach Piora, 1851 müM, 15:00 Uhr.

Höhenwanderung mit stellenweise ausgesetzten Gratstücken, die auch einzelne Kletterstellen im I. Grad aufweisen. Die steilen Grashänge können bei Nässe sehr heikel werden.
5,0 h Marschzeit ohne Pausen.

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Pano-Movie Punta Negra West  -   Pano-Movie Punta Negra Ost

Panorama vom Punta Negra von Süden über Westen nach Norden
Panorama vom Punta Negra von Norden über Osten nach Süden

Fotogallery - 4. Etappe
   

Übernachtung   -  Rifugio Lago Ritom   (1851 m.ü.M.)

Berghaus Lago Ritom
Val Leventina
6776 Piotta-Piora

Anmeldung + Auskunft:
Telefon:   091 868 14 24

Email      -     Website

   

5. Etappe   -   Von Piora zum Passo Forca, Grattour über Poncione d’Arbione,
                       Pecianett, Abstecher zum Pecian, weiter zum Pizzo del Sole,
                       Abstieg zum Passo di Predelp und nach Osco   (T5+ / II)

8. September 2016

Routenbeschrieb

Start am Lago Ritom in Piora, 1851 müM um 07:30 Uhr. Aufstieg auf dem Wanderweg zum Passo Forca, Pt 2113, 08:15 Uhr. Ab hier den Wegspuren folgend zum Pt 2296, 08:50 Uhr und weiter zum Poncione d’Arbione, 2409 müM, 09:10 Uhr. Weiter über den Grat zum Uomo d’Arbione, 09:30 Uhr. Hier mal 15 min. Pause. Kurz nach Abmarsch bin ich ausgeglitten und gestützt. Nach mehrmaligem Auffangen bin ich dann 5 m weiter unten wieder gestanden. Glücklicherweise habe ich nur ein paar Kratzer davongetragen. Danach war ich etwas zittrig. Also habe ich gleich nochmals eine Pause gemacht bis 10:00 Uhr. Danach bin ich über den Grat weiter zum Ponicione Pro do Roduc, 2507 müM, aufgestiegen, 10:30 Uhr und weiter zum Passo Comasnengo, 10:55 Uhr. Ab da weiter über den Westgrat mit einigen Kraxelstellen im I. Grad zum Pecianett, 2764 müM, 12:30 Uhr. Hier machte ich Mittagspause bis 13:30 Uhr. Die ursprünglich geplante Tour über den ganzen Grat bis zum Rifugio Gana Rossa erwies sich als zu sportlich. Deshalb habe ich beschlossen nur noch zum Passo Predelp zu gehen und dann von dort abzusteigen. Deshalb beschloss ich noch einen Abstecher zum Pecian mit seinen mächtigen Kreuz zu machen. Also Abstieg über den Südgrat in die Scharte und über die schmale, mit einen Drahtseil gesicherte, Aufstiegsstelle auf den Pecian, 2662 müM, 14:20 Uhr. Nach kurzer Pause wider in die Scharte abgestiegen und dann Richtung Osten in die Bassa di Pos Lei gequert. Nun der steilen Grat hoch auf den Pizzo del Sole, 2773 müM, 15:40 Uhr. Hier nochmals eine Pause bis 15:55 Uhr. Dann der Abstieg über den Le Pipe, 16:10 Uhr zur Bassa di Söu, 16:35 Uhr. Ab hier wieder aufgestiegen zu Pt 2545, weiter zu Pt 2585, 17:05 Uhr und wieder abgestiegen zum Passo di Predelp, 2450 müM, 17:25 Uhr. Nun ist es doch schon ziemlich spät und ich spute mich talwärts nach Predelp, 18:13 Uhr, und gleich weiter über Seira Richtung Osco. Kurz vor Osco merke ich, dass ich das Postauto doch noch erwischen könnte und rennen das Schlusstück nach Osco, 1157 müM, 18:55 Uhr. Gerade noch rechtzeitig für das letzte Postauto um 18:58 nach Faido.
Dort noch eine Pizza und Bier zum Nachtessen und dann mit einem späten Zug wieder nach Luzern.

Lange Grattour mit herrlicher Aussicht in die Leventina. Anspruchsvoll und teilweise ausgesetzt ist die Strecke Poncione d'Arbione - Pecianett - Bassa di Pos Lei, wo sich luftige und schwierigere Passagen immer wieder mit leichtem Gehgelände abwechseln.
9,5 h Marschzeit ohne Pausen.

Route     -     Profil

Pano-Movie Pecianett Süd  -   Pano-Movie Pecianett Nord

Panorama vom Pecianett von Osten über Süden nach Westen
Panorama vom Pecianett von Westen über Norden nach Osten

Fotogallery - 5. Etappe