Von Realp (UR) nach Stöckalp (OW)

Übersichtskarte der Tour

1. Etappe   -   Von Realp zur Albert Heim Hütte (SAC)   (T2)

3. September 2011

Routenbeschrieb

Anreise mit der Bahn von Luzern nach Realp. Ein kurzes Mittagessen (Sandwich aus dem Rucksack) etwas oberhalb von Realp. Dann um 12:25 Start und Aufstieg zuerst durch einen Wiesenhang, dann durch den Wald auf die Lochbergegg 2018 m.ü.M. Dort eine kurze Pause, dann weiter zum Lochberg und auf die Saasegg 2308 m.ü.M. Ein kurzer Halt am Bach und der herbstlichen Sumpfwiese. Heute ist ein sonniger Tag mit vereinzelten Wolken. Schlussaufstieg mit herrlichem Blick auf den Tiefengletscher zur Albert Heim Hütte 2543 m.ü.M. Ankunft 15:30, Ende für Heute.

Kurze, ansteigende Tagesetappe, 3 Std. Marschzeit mit Pausen.

Kartenausschnitt     -     Marschtabelle     -     Höhenprofil

 

Fotogallery - 1. Etappe

Übernachtung   -   Albert Heim Hütte   (2543 m.ü.M.)

Hütte ist während der Sommerzeit (von Anfang Juni bis Mitte Oktober) durchgehend bewartet. In der Winterzeit (ab Ende Dezember bis ca. Mitte Mai) haben wir auch geöffnet - bitte reservieren.
Hütte verfügt über 5 Zimmer mit jeweils 7-25 Schlafplätzen. Die meisten Betten sind mit Duvets ausgestattet. Hüttenschlafsack ist obligatorisch.
Abwechslungsreiche Halbpension, bestehend aus einem 4-Gang-Z'nacht am Abend (Suppe, Salat, Hauptgang, Dessert) und einem köstlichen Z'morge mit selbstgebackenem Brot, Müesli, Aufstrich und diversen Getränken.
Marschtee ist inbegriffen.

Anmeldung + Auskunft:
Claudia Rey und Erich Tresch
Schattigmattstrasse 39
6475 Bristen

Telefon Hütte:  041 887 17 45   (Sommer)

Email    -     Website

   

2. Etappe   -   Albert Heim Hütte (SAC) zum Göscheneralpsee   (T4)

4. September 2011

Routenbeschrieb

Schon gestern Abend hat es angefangen zu regnen. Heute morgen regnet immer noch und ist verhangen. Ich warte noch ab und starte dann um 08:35 in der Albert Heim Hütte. Der
Weg führt zuerst wieder talwärts bis an die bereits gestern passierte Weggabelung bei Pt. 2381. Dann ansteigend durch die alpine Landschaft auf die Saas. Ab dort steil ansteigend der sehr dicht blau-weiss markierten Route folgend durch grobe Geröllfelder und Blockschutt zur Lochberglücke, 2815 m.ü.M. Um 10:40 angekommen aber wegen des strömenden Regens und sehr böigen Windes nur 5 min. Pause gemacht. Langsam kriege ich kalte Hände weil man sich immer wieder mal mit den Händen halten muss. Der Abstieg erfolgt über ein kleines Firnfeld und ausgedehnte Blockschuttfelder Richtung Älplergensee. Dort um 11:45 angekommen. Etwas unterhalb um 12:10, kurze Mittagsrast da es im Moment mal nicht regnet. Dauert aber nur 15 min. bis der Regen wieder kommt, ich den Mittag abreche und langsam durchnässt weiter talabwärts gehe. Am Göscheneralpsee um 13:25 bei Pt. 1927 angekommen. Ich mache hier eine kurze Pause und entschliesse mich nicht wie vorgesehen auf die Chelenalphütte zu gehen. Ich bin klatschnass und dorthin dauert es noch ca. 3 h. Ich gehe deshalb weiter Richtung Staudamm des Göscheneralpsee und beende hier um 13:45 die heutige Etappe. Ich nehme spontan ein Zimmer im Berggasthaus Dammagletscher für 65.- EZ.
Auch am morgen des 05.09.2011 regnet es immer noch und der Himmel ist völlig verhangen. Deshalb unterbreche ich meine Tour und fahre mit Postauto und Bahn nach Hause.

Ohne Regen eine schöne Tagesetappe, 5 Std. Marschzeit mit Pausen.

Kartenausschnitt     -     Marschtabelle     -     Höhenprofil

 

Fotogallery - 2. Etappe

Übernachtung   -   Berggasthaus Dammagletscher   (1782 m.ü.M.)

Gleich unterhalb des Dammes auf 1782 m.ü.M. gelegen.
Schöne Zimmer mit Dusche/WC. Für Aktiv- oder Faulenzerferien geeignet.
Touristenlager: je Person CHF 45.00
Nach Absprache ist auch Halbpension möglich.

Anmeldung + Auskunft:
Monika Dubacher
Gotthardstrasse 36
6490 Andermatt

Telefon Hütte:  041 886 88 68

kein Email     -     Website

   

3. Etappe   -   Vom Göscheneralpsee zur Voralphütte (SAC)   (T4+)

9. September 2011

Routenbeschrieb

Die Wetteraussichten für's Wochenende sind gut und deshalb setze ich meine Tour von Anfang Woche wieder fort.
Mit der Bahn fahre ich nach Göschenen und mit dem Postauto zum Göscheneralpsee. Dort starte ich um 09:30 mit dem Aufstieg nach Berg. Auf dem gut ausgebauten Wanderweg geht es dann steiler den Hang hinauf zum Wegkreuz Bergseehütte, Ankunft 10:45. Nach einer kurzen Pause geht es weiter über Geröllfelder aufwärts bis unterhalb eine ca. 30 m hohe Wand zwischen Bergseeschijen und Hochschijen. Diese Wand erklimmt man diagonal auf der mit Drahtseilen gesicherten Route. Der Einstieg ist am Westende und führt zuerst über eine kurze Leiter. Der Ausstieg auf dem Grat ist bei Pt. 2600. Hier mache ich um 11:55 eine kurze Pause. Ich steige etwas ab und entschliesse mich dann auch gleich eine Mittagspause einzulegen. Am morgen war es noch etwas bewölkt, ab dem Mittag hat es aber immer weniger Wolken und es wird sonnig und relativ warm. Um 12:50 setze ich meinen Weg fort. Bei den Bächen treffe ich auf zwei Holländer, mache eine Pause und quatschte ein bisschen mit Ihnen. Setze dann meine Tour wieder fort und nach einem kurzen Anstieg bin ich um 14:20 bei der Lücke am Horefellistock. Hier gibt es nochmals eine kurze Pause und dann folgt der Abstieg zur Voralphütte, Ankunft 16:00. Dies ist das Ende der heutigen Etappe und es gibt jetzt ein Bierli auf der sonnigen Terrasse.
Der Abend ist dann wolkenlos und es herrscht eine wunderschöne Abendstimmung.

Mässig anstrengende Tagesetappe mit 1 Schlüsselstelle, 6,5 Std. Marschzeit mit Pausen.

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Fotogallery - 3. Etappe

Übernachtung   -   Voralphütte (SAC)   (2126 m.ü.M.)

Die Voralphütte in Kürze:
Koordinaten: 680.250 / 171.570
Schlafplätze: 40 Plätze (4 Schlafräume)
Winterraum: 18 Schlafplätze (2 Schlafräume)

Anmeldung + Auskunft:
Silvia und Peter Bernhard
Meilandweg 19a
6390 Engelberg

Telefon Hütte:   041 887 04 20

Email     -     Website

   

4. Etappe   -   Von der Voralphütte (SAC) nach Gadmen   (T5)

10. September 2011

Routenbeschrieb

Start in der Voralphütte um 08:05. Super Wetter, keine Wolken, etwas kühler Talwind. Aufstieg Richtung Wallenburfirn zuerst auf dem sichtbaren und blau-weiss markierten Weg. Später dann über Moränen und Blockschutt entlang des Wallenburfirn. Um 09:20 erscheint die Sonne über dem Fleckistock. Nach dem etwas steileren Schlussaufstieg auf dem Sustenjoch angekommen um 10:05. Hier mache ich eine ausgedehnte Pause bis 10:30. Auf der Nordseite des Sustenjoch's wird es etwas kniffliger. Der gut markierte, teils nur in Ansätzen erkennbare und schmale Weg führt steil hinab durch brüchiges Gelände. Kurze Passagen sind mit Ketten und Seilen gesichert. Nach ca. 200 Höhenmetern komme ich unterhalb der mühsamen Felspassagen um 11:30 an. Nach einer kurzen Pause geht's weiter hinunter über Geröll und Blockschutt bis zum Ende des Chalchtalfirn's. Am Bach angekommen um 12:15. Wegen des starken Rückganges des Chalchtalfirn's ist der Einstieg in den Weg zum Bockberg nicht gut zu finden. Der Weg ist erst weit oben zum ersten mal wieder markiert. Nach dem ersten Anstieg mache ich unterhalb des Bockberg um 12:50 meine Mittagsrast. Um 13:30 geht es dann wieder weiter über den Bockberg zum Berghaus Hospiz auf dem Sustenpass, 14:15. Dort mache ich eine Pause und trinke mal wieder ein Cola. Das Wetter ist heute herrlich, vereinzelte Wolken um die höchsten Gipfel, ansonsten strahlend blau und sonnig. Um 14:40 geht es dann auf den Abstieg zum Hotel Steingletscher, 15:25. Jetzt folge ich dem "Alten Sustenweg" durch ein wunderschönes Nebental und komme um 16:20 auf Alp Wyssmad. Nach einer kurzen Pause geht es weiter zum Hindertritt und dann nach Gadmen Dorf, wo ich um 17:40 ankomme. Nun stelle ich fest, dass ich schon zu weit gelaufen bin denn mein Hotel " Gasthaus Alpenrose" ist in Gadmen Obermad. Um 18:00 bin ich dort und dies ist das Ende der heutigen Etappe. Übernachtung im Gasthaus Alpenrose in Gadmen Obermad, 50.- Fr. Inkl. Frühstück.

Lange und anstrengende Tagesetappe mit kniffligem Abstieg, 10 Std. Marschzeit mit Pausen.

Kartenausschnitt     -     Marschtabelle     -     Höhenprofil

 

Fotogallery - 4. Etappe

Übernachtung   -   Gasthaus Alpenrose Gadmen Obermad   (1209 m.ü.M.)

Kleines und gutes Gasthaus mit sehr guter Küche.
6 Doppelzimmer mit fliessend Wasser und Etagendusche/-WC sind einfach, gemütlich und sauber.
Jugendprojekt Alpenrose
Das «Jugendprojekt Alpenrose» von qualifutura ist Arbeit mit Perspektive. Es motiviert und qualifiziert Jugendliche für den Einstieg in die Berufswelt. Das Angebot steht jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren offen, die ohne Lehr- und Arbeitsstelle sind oder nicht wissen, welchen Beruf sie wählen wollen.

Anmeldung + Auskunft:
Bernhard Rolli, Koch Restaurant/Internat, Gastgeber

Telefon:   033 975 11 50

Email     -     Website

5. Etappe   -   Von Gadmen zur Stöckalp   (T2)

11. September 2011

Routenbeschrieb

Ich starte in Gadmen Obermad um 07:30 und folge der Hauptstrasse entlang bis Ey. Dort komme ich um 07:55 bei der Bahnstation der Tällibahn an. Kurzerhand entschliesse ich mich mit Bahn zu fahren und mir damit den Aufstieg von ca. 600 Höhenmetern zu ersparen. Bei der Tällihütte geht es dann um 08:05 weiter auf dem Wanderweg Richtung Hubelwang Pt. 1847.
Ab dort geht es nun wieder aufwärts durch einen steilen Grashang auf's Sätteli 2116 m.ü.M. Dort komme ich um 09:10 an und mache meine erste Pause. Der Weg führt dann fast höhengleich, zuerst durch einen Geröllhang dann auf einem gut markierten Weg, auf der Westseite des Tällistock entlang zur Bäregg und dann zur Alp Scharmad, Pt. 1945. Weiter geht es zum Engstlensee und dann zur Engstlenalp wo ich im um 10:50 Hotel Engstlenalp einkehre und etwas trinke. Nach Kaffee und Kuchen geht es um 11:20 weiter Richtung Tannalp. Nach dem Geissplatz nehme ich einen alten, kaum mehr sichtbaren, Weg direkt hinauf zum Jänti. Dort am Teich, Pt. 2009, mache ich um 12:00 meine Mittagspause bis 12:40. Da ich früh dran bin entschliesse ich mich nicht auf die Bahn in der Frutt zu gehen, sondern den Abstieg in die Stöckalp zu Fuss zu machen. Ich gehe deshalb vom Teich aus weglos Richtung Nordwesten den Grashang hinauf auf die Ebene "Schnuer", wo ich wieder auf den Wanderweg zum Bonistock stosse. Diesem folgend geht es hinauf auf den Chringen Pt. 2150. Dort um 13:25 angekommen habe ich den letzten Übergang erreicht und mache nochmals eine kurze Pause. Der weg geht nun zügig hinunter auf die Obere Bettenalp (Stafel). Ich gehe nicht direkt talwärts sondern folge dem Weg zur Unter Bettenalp und Läger. Ab da geht es weiter Richtung Norden bis zum Wegkreuz Unterboden, wo ich um 15:05 nochmals eine kurze Pause mache. Da Wetter ist immer noch sonnig mir einigen Föhnschlieren aber noch keinen Quellwolken. Nun der letzte Abstieg zur Alp Schwand und dann hinunter auf die Stöckalp. Um 16:05 ist dort meine Tour dieses Jahres zu Ende. Jetzt mal ein Bier im Gasthaus, wo ich auf das Postauto warte, dieses fährt erst um 16:40.

Lange, aber nicht sehr anstrengende Tagesetappe, 9 Std. Marschzeit mit Pausen.

Kartenausschnitt     -     Marschtabelle     -     Höhenprofil

 

Fotogallery - 5. Etappe